Aktuelles

Steckbrief Larissa da Costa

Ich bin Larissa da Costa, geboren 1975 in Porto Alegre, Brasilien und lebe sehr gerne seit 2002 in Deutschland.

 

In Brasilien habe ich als Juristin gearbeitet, bis ich mehr von der Welt sehen wollte und in Deutschland gelandet bin.

 

Seit ich hier bin, habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet - von Dolmetscherin auf Messen bis auf Assistentin in einer brasilianischen Firmenniederlassung. Ich bin sozial sehr engagiert, arbeite seit 2016 als Freiberufler für die Carlotas GmbH, ein Projekt, das sich für Empathie und Vielfalt einsetzt. Seit Januar 2019 bin ich Mitglied des Ausländerbeirats Landkreis Starnberg und helfe privat sehr viele Brasilianer, die neu in Deutschland sind. 

 

Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder, 9 und 7 Jahre alt und wohne in Gilching seit 2015.

 

Die Arbeit und Leistung des Vereins schätze ich sehr und finde es äußerst wichtig, eine Betreuung und Unterkunft für Frauen zu schaffen, die sonst in schwierigen Situationen mit niemandem rechnen können. Ein Teil des Teams zu sein und dieses Projekt weiterhin möglich zu halten, ist meine Motivation hier zu arbeiten.

 

Ich bin sehr froh den Verein Mutter-Kind-Haus unterstützen zu dürfen und freue mich auf die gemeinsame Arbeit. 

  

Wir suchen zurzeit u. a. …

  • eine Leih-Omi (vor allen Dingen abends, damit unsere Mütter auch an Elternabenden und anderen wichtigen Veranstaltungen teilnehmen können)

Wir suchen ständig ...

  • Spendengelder
  • neue (passive und aktive) Mitglieder
  • Unterstützung jeglicher Art

Wenn Sie sich bei uns aktiv engagieren möchten, so nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

 

 

Unsere neue sozialpädagogische Leitung stellt sich vor

 

Grüß Gott und Hallo,

 

seit dem 01.04.2020 (kein April-Scherz) bin ich nun auch ganz offiziell die neue Mitarbeiterin im Mutter-Kind-Haus.

Bereits seit Januar war ich jedoch schon meist einmal wöchentlich vor Ort um mich im Vorfeld langsam einzuarbeiten und die Mütter und ihre Kinder kennen zu lernen und den Kontakt aufzubauen.

 

Mit meinem Arbeitsbeginn bin ich in diesen besonderen Corona-Zeiten auch in eine besondere Arbeitssituation geraten. So kann/konnte ich die Mamis in der ersten Zeit leider nicht mehr im direkten Kontakt, sondern nur telefonisch beraten und auch der Austausch mit dem Vorstand läuft/lief hauptsachlich per Telefon, Mail und WhatsApp. Aber – ein Hoch auf die modernen Kommunikationsmöglichkeiten heute – es hat sich alles gut regeln lassen.

 

Die bisherigen Kontakte zu allen Seiten liefen sehr positiv. Ich bin von allen Beteiligten aufgeschlossen und freudig willkommen geheißen worden und freue mich nun sehr auf die vor mir liegenden vielfältigen Aufgaben.

 

Begonnen habe ich meine inzwischen über 30-jährige berufliche Laufbahn in der familienpädagogischen Arbeit mit dem Schwerpunkt frühkindliche Entwicklung und Gestaltung einer nachhaltigen Eltern-Kind-Beziehung. Danach folgten Stationen im Förderzentrum für geistig und mehrfach behinderte Kinder und Jugendlichen der Lebenshilfe Starnberg, an der Berufsfachschule für Kinderpflege Starnberg – dort habe ich KinderpflegerInnen in der Sozialpädagogischen Praxis ausgebildet -, dann im Caritas-Mädchenheim Gauting wo ich u.a. mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingsmädchen arbeitete. Daraufhin führte mein Weg in die Asylsozialarbeit, zunächst in Gauting, dann bei der Caritas-FFB im AnkER-Zentrum Fliegerhorst. Während dieser Zeit bildete ich mich zur Traumapädagogin und interkulturell-systemischen Beraterin fort. Die letzten beiden Jahre war ich in der Beratung und Begleitung von Obdachlosen sowie in einem Pilotprojekt für junge akut wohnungslose Erwachsene des Caritas-Zentrum-FFB beschäftigt.

Nebenbei war/bin ich in verschiedenen ehrenamtlichen Bereichen tätig.

 

In all den genannten Tätigkeiten konnte ich stets vielfältige und sehr wertvolle Erfahrungen sammeln und mein Wissen und Handlungsrepertoire, durch zusätzliche Fortbildungen untermauert, stetig erweitern. Mein Handeln war und ist geprägt vom systemtheoretischen Ansatz, insbes. der Bindungstheorie – achtsam, wertschätzend, klientzentriert, ressourcen- und lösungsorientiert.

 

Privat bin ich verheiratete Mutter von zwei erwachsenen Kindern im Alter von derzeit 23 und 19 Jahren. Zur Erholung und Entspannung bin ich sehr gerne in der Natur – wandern, walken oder garteln – treffe mich mit Freunden und reise sehr gerne. Auch gehe ich gerne hin & wieder ins Kino, Kabarett oder lese.

 

Aber jetzt freue ich mich wie gesagt erst einmal darauf, meine neue Tätigkeit im Mutter-Kind-Haus endlich aufnehmen und anpacken zu können.

 

Bedanken möchte ich bei meiner Vorgängerin Ruth Reitberger, die mich nach ihrem Ausscheiden noch eingearbeitet hat und beim engagierten Vorstand der Ökumenischen Hilfe e.V., dessen Mitglieder mir stets mit Rat & Tat unterstützend zur Seite stehen.

Ihnen allen vielen Dank!

 

So wünsche ich uns allen weiterhin ein gedeihliches Miteinander und verbleibe

 

Mit herzlichem Gruß

 

DLR GfR mbH spendet 1.000 Euro für das Mutter-Kind-Haus

Ein solcher Ort für eine Spendenübergabe ist etwas Besonderes: Unter dem Modell eines Satelliten im Gebäude des Galileo Kontrollzentrums überreichte Walter Päffgen, Geschäftsführer der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, am 13.12.2019 den symbolischen Spendenscheck über 1000 Euro für das Mutter-Kind-Haus an die Ökumenische Hilfe e.V.. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 entwickelt die DLR GfR mbH zuverlässige und sichere Services im Luft- und Raumfahrtbereich. Das Unternehmen bietet hochgenaue Services für die Bereiche Kommunikation, Navigation und Überwachung im Luft- und Raumfahrtbereich an und betreibt und überwacht den Betrieb der Galileo Satellitenkonstellation im Galileo Kontrollzentrum Oberpfaffenhofen im Auftrag der Europäischen Kommission. Auch in diesem Jahr veranstaltete die DLR GfR einen Tag der Offenen Tür, der wieder viele Tausend Besucher anzog. Ein fester Bestandteil dieses Tages ist eine Tombola, deren Erlös dann für einen sozialen Zweck gespendet wird. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf das Mutter-Kind-Haus Katharina Funke in Gilching. Nach einer spannenden Führung durch das Galileo Kontrollzentrum nahmen Mitglieder des Vorstand des Mutter-Kind-Hauses erfreut und dankbar (die fünf der Vorstände des Mutter-Kind-Hauses) die Spende entgegen und Jutta Uelner, 1. Vorsitzende, informierte über die Einrichtung. Dort finden (meist junge) Mütter in einer Notlage mit ihrem/n Kind/ern für zwei Jahre Aufnahme, Begleitung und beratende Unterstützung. Durch diese Hilfe gelingt es den Müttern sich zu stabilisieren und (, eine sichere Bindung und gelingende Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen und) sich Schritt für Schritt auf das spätere selbstständige Leben vorzubereiten. Der Vorstand des Mutter-Kind-Hauses dankt den Initiatoren und Beteiligten.

Spende aus der Nikolausaktion 2019 der Kolpingsfamilie Gilching-Argelsried

Mit insgesamt 84 Besuchen waren Nikoläuse der Kolpingsfamilie auch in diesem Jahr wieder in Kindergärten, in der James-Krüss Grundschule, in der Tagespflege des Sozialdienstes und auch in Familien zu Hause unterwegs. Vom Spendenerlös wurde das Mutter-Kind-Haus mit einer Spende von 500 Euro bedacht.

Wir sagen herzlichen Dank!

 


Spendenlauf zu Gunsten des Mutter-Kind-Hauses

Am 30. Mai 2019 erschien ein wunderbarer Artikel über den Spendenlauf der Pfarrjugend und Ministranten von St. Sebastian, der katholischen Pfarrgemeinde in Gilching. Stolze 3.600 Euro erliefen die Teilnehmer zu unseren Gunsten, worüber wir uns sehr freuten.
Der Zeitungsbeitrag kann hier online nachgelesen werden.